Gut essen, viel laufen, oft denken-Mittel gegen Demenz

Welche Wirkung haben Ernährung, sportliche Aktivität, mentales Training und eine engmaschige Überwachung des Herz-Kreislauf-Systems auf die geistige Leistungsfähigkeit und damit auf eine Demenzerkrankung. Eine finnische Studie (FINGER Studie) hat zwei Jahre hindurch 1260 Männer und Frauen zwischen 60 und 77 beobachtet, die  ein leicht erhöhtes Demenzrisiko hatten. Wobei eine Gruppe eine ausführliche Ernährungsberatung bekam, ein intensives körperliches Training durchführte und kontinuierlichen Denksport betrieb.

Es stellte sich heraus, bei den intensiv gecoachten Teilnehmer_innen lag das Risiko, geistig abzubauen um 30 Prozent niedriger als bei der „normalen“ Gruppe.

Die Ergebnisse der FINGER Studie belegen, dass eine Kombination aus gesünderer Ernährung, Sport, geistiger und sozialer Förderung sowie der Kontrolle möglicher Herz-Kreislauf-Probleme die kognitive Leistungsfähigkeit von über 60-Jährigen deutlich verbessern kann.

Eine noch offenen Frage: helfen Ernährung, Bewegung und Denksport auch jenen Menschen, deren Gehirn bereits geschädigt ist? Das will die FINGER Studie in den kommenden sieben Jahren herausfinden.

Bis jetzt wurden mehr als 200 Medikamente gegen Alzheimer entwickelt, aber keines dieser Medikamente stellte sich als geeignet heraus.

Schlussfolgerung: Prävention ist derzeit die beste Lösung.

Weltweit sind ca. 50 Millionen Menschen von dieser Erkrankung  betroffen.

 

www.Spektrum.de

 

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