Irland, Paradies für Ältere?

Februar 10th, 2014 | No Comments | Posted in Featured Articles, News

2014 muss besser als 2013 werden, wenn Irland seinen Anspruch erfüllen möchte, der beste Platz zum älter werden zu sein,  meint Robin Webste, Leiter der irischen „Age Action“. Die Regierung müsse nicht nur für die Wohlhabenden etwas tun, damit der versprochene Konjunkturaufschwung vor allem jenen einen Mehrwert bringe, die derzeit am meisten unter der wirtschaftlichen Situation leiden: den Armen. Es sind arme und kranke alte Menschen, die von den Sparprogrammen in den Bereichen Gesundheits- und Versorgungseinrichtungen, besonders stark betroffen wurden: höhere Rezeptgebühren, Reduzierung der Heimhilfe, Verlust der medical card, die freien Zugang zu manchen Gesundheitsdiensten möglich macht und Schwierigkeiten, einen Pflegeplatz zu bekommen.
Besorgt zeigen sich die Älteren aber nicht nur über ihre eigene Lage sondern auch über die steigende Jugendarbeitslosigkeit, die mangelhafte Versorgung für Behinderte und die steigenden Selbstmorde unter jungen Männern.
Die irische Organisation  Age Action  steht dem  Plan, die gemeindeigenen Dienste zu stärken, um es älteren Menschen es zu ermöglichen, zu hause zu leben, ambivalent gegenüber. Einerseits wird die Intention begrüßt, andererseits befürchtet Age Action, dass vom finanziellen Transfer -weg von Pflegeheimen und hin zu Gemeindeunterstützung -gerade die sehr kranken älteren Menschen betroffen sein könnten. Eamon Timmins, Sprecher von Age Action sieht als mögliche Konsequenz , dass die Warteliste auf einen Platz im Pflegeheim noch länger werden könnte und dass sich dabei eine Kluft auftut zwischen jenen, die von dieser Initiaive profitieren und jenen die noch länger auf ein Bett im Heim warten müssen. Was so fragt er sich soll mit jenen 700 bis 1.700 Menschen geschehen, die keinen Pflegeplatz bekommen werden, wie wird man diese Menschen versorgen
www.ageaction.ie

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