Gehen macht klug

März 8th, 2012 | No Comments | Posted in Europa, Lernen, News, Wissenschaft und Forschung

Körperliche Aktivität bedeutet auch Bewegung fürs Gehirn.Bewegung und sportliche Aktivitäten wirken nicht nur positiv auf die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System, auch unser Gehirn profitiert von körperlicher Aktivität. Dies haben Untersuchungen u.a. an der Jacobs University in Bremen gezeigt.

Ergebnis:

Auch ein – im späteren Lebensalter begonnenes – regelmäßiges moderates Ausdauertraining, z.B. in Form von Walking oder Radfahren, zeigt bereits nach drei bis sechs Monaten positive Effekte auf die kognitive Leistung, wie die Aufmerksamkeitsleistung und das räumliche Gedächtnis.

Trainierte Menschen zeigen eine effizientere Aktivierung der geforderten Hirnareale, eine bessere Versorgung und Vernetzung sowie einen verlangsamten altersbedingten Rückgang der Gewebedichte des Gehirns.

3 mal wöchentlich:

Nicht nur ein Ausdauer-, sondern auch ein Koordinationstraining wirkt positiv auf die Funktion unseres Gehirns. In einer Studie des Jacobs Centers für Lebenslanges Lernen konnte gezeigt werden, dass ein dreimal wöchentlich durchgeführtes Ausdauer- oder Koordinationstraining sowohl die Aufmerksamkeitsleistung der Teilnehmer im Mittel verbessert als auch ihre Hirnfunktionen. Das Koordinationstraining führte insbesondere zu Veränderungen in Gehirnbereichen, die mit räumlicher Wahrnehmung in Verbindung gebracht werden.

Schlußfolgerung:

Nicht nach sechs oder zwölf Monaten aufgeben, denn länger andauerndes Training führt vermutlich zu weiteren positiven Effekten. Der Start in ein körperlich aktiveres Leben lohnt sich daher in jedem Alter!

Beim Deutschen Seniorentag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „JA zu einem bewegten Älterwerden“ der Themenblock III „Gehirntraining durch Bewegung“ statt, am 4. Mai von 14.00 bis 15.30 Uhr, in Hamburg

Weitere Informationen unter: www.jacobs-university.de/node/1832

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