Wir altern von Jänner bis September

Juni 23rd, 2011 | No Comments | Posted in Europa, News, Wissenschaft und Forschung

” Wir altern von Jänner bis September. Der Rest wird uns vom lieben Gott geschenkt”. Aussage bei der Aussage Veranstaltung “Leben und arbeiten in alternden Gesellschaften” des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie in der Wiener Donaucity u.a. mit Prof. Wolfgang Lutz, Wittgenstein Centre for Demography. Ausgangspunkt: Die EU hat den demographischen Wandel zu einer der größten Herausforderungen erhoben.Wichtigste Erkenntnis: Bildung ist der Schlüssel.

BILDUNG ist der Schlüssel

denn:

Bessere Bildung ist d e r entscheidende Bereich für ein Wirtschaftswachstum

Menschen mit höherer Schulbildung gehen später in Pension

Gebildete Menschen leben nicht nur länger, sondern sind auch gesünder

Es geht nicht nur um Zahlen, also um wie viel Prozent die Gesellschaft wächst, sondern es geht ganz entscheidend um Bildung und Gesundheit als Humankapital

Einige weitere Stichworte:

60 ist heute das neue 50, 70 ist ist neue 60.

Die EU hat den demographischen Wandel zu einer der größten Herausforderungen erhoben.

Die am schnellsten wachsende Bevölkerung in Österreich sind die über 80-jährigen. 2030 werden die 60, 70 jährigen die zahlreichste Bevölkerungsgruppe sein.

Während in Osteuropa eine Abnahme der Bevölkerung zu erwarten ist, bedingt durch niedrige Geburtenrate,hohe Sterberate und Auswanderung wird die Bevölkerung südlich der Sahara verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen.

In Europa stehen heute vier 20 bis 64 -jährige Menschen im erwerbsfähigem Alter einem Menschen gegenüber, der in Pension ist. Im Jahr 2050 wird das Verhältnis 4:2 sein.

Ende dieses Jahrhunderts werden über 40% der Gesamtbevölkerung über 80 sein.

Das Schrumpfen einer Gesellschaft kann auch in Wohlstand erfolgen.

Teilen wir doch die gewonnene Zeit auf Bildung, Erwerbsleben, Pension auf, aber schieben wir doch nicht die ganze Zeit nur in Richtung Pension.

Es gibt viele Leute, die mehr zu geben hätten als von der Gesellschaft eingefordert wird.

(Zitate von Prof. Wolfgang Lutz)

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