Goldegger Dialoge 2009

Juni 17th, 2009 | No Comments | Posted in News

“Man darf seine Träume nie ganz aufgeben”  meinte eine Besucherin der 28.

Goldegger Dialoge, die vom 1o.-13. Juni auf Schloss Goldegg stattfanden.WissenschafterInnen, TherapeutInnen, SachbuchautorInnen etc. beschäftigten sich mit dem  Thema ” Schöpferisch das Leben meistern”.

Männer und Frauen erleben altern unterschiedlich

sagte die bekannte Psychologin, Psychotherapeutin und Buchautorin Julia Onken, denn Frauen würden oft “entsorgt”.

Sie sieht das Älterwerden als eine Zeit, in der jede/r “den Heimweg zu sich selbst” antreten und mehr in den inneren Weg investieren soll.

Arbeitskreis “alters.kulturen”

Der Verein ” alters.kulturen” war durch Nora Aschacher und Elisabeth Nöstlinger vertreten, die den Arbeitskreis ” Alterskulturen für eine kreative Lebensgestaltung” leiteten. Zielsetzung: Leitfäden für die eigene kreative

Lebensgestaltung zu entwerfen.

Aussagen der TeilnehmerInnen

zu ihren eigenen Wünschen, Träumen und Vorstellungen vom Alterwerden ( Freitag vormittag)

-„ Ich bin mir bewusst, dass ich es bin, die mein Leben gestalten muss“
-„ Im Alter erweitert sich der Horizont“
- „Wichtig ist das Runde, das Volle“
- „ Lebenskunst im Alter“
- „ Beständigkeit und Neugierde müssen einander die Waage halten „
- „ Mehr mit dem Herzen hören als nur mit den Ohren“
- „ Obwohl sich der Lebenskreis schließt, möchte ich trotzdem in Bewegung bleiben”
- „Es ist auch wichtig, etwas für andere zu tun “
- „Ich wünsche mir eine ähnliche Lebensweise wie die Elefanten, diese Art von sozialen Umgang”
- „Ich möchte neugierig bleiben “
-„Ich werde darauf achten das auseinanderzuklauben, was von Bedeutung ist und  was nicht“
- „Der Ring, das ist für mich der Kreis des Lebens“
- „Rundheit, Weichheit, Beweglichkeit, das wünsche ich mir“
- „Sein wie eine Schale“
- „Man darf seine Träume nie ganz aufgeben“
-„ Ich sehe mein Leben als Halbkugel, die noch wachsen muss, aber auf einem festen Fundament steht ”
- “Ich bin viel achtsamer geworden“
-„Ich sehe mich, der Sonne entgegen gehen“
-„Die Wölfe wandern wieder ein. Die Menschen können tun was sie wollen, die Natur regelt alles”

-„ Ich sehe Hände, die Gegensätze zusammenführen“
-„ Wichtig ist mir das Herz“
-„ Die Sonne geht morgens auf, mittags steht sie im Zenit und abends geht sie unter.   So stelle ich mir das Vergehen meines Lebens vor“.
-„Ich sehe meinen Lebensweg in Form einer Spirale, das Leben als Ganzes und nicht zerfleddert“
-„ Sterne hat es immer gegeben und wird es immer geben. Ich hoffe, dass ich nicht wie ein Meteorit verglühe sondern immer strahlen werde”

Die Goldegger Dialoge

sind ein Forum, bei dem die Einheit von Körper, Seele und Geist und deren Wechselwirkungen für unsere Gesundheit im Mittelpunkt stehen. Programmideen, Konzept, Durchführung: Cyriak Schwaighofer, Hans Spatzenegger mit Unterstützung der Ärztekammer für Salzburg, dem Kulturverein Goldegg, dem ORF-Landesstudio Salzburg, der Gemeinde Goldegg.

www.schlossgoldegg.at

schlossgoldegg@aon.at

„Schöpfen ist Bewegung, verheißt Neues, kann ein Ganzes schaffen. SolcheGezeiten unseres Lebens weiten das Gesichtsfeld, ermöglichen Optionen, ermutigen zu neuen Ufern“ schreibt Hans Spatzenegger in seinem Vorwort zu den 28- Goldegger Dialogen.

das “SALZBURGER NACHTSTUDIO” hat am 17.6. ab 21h auf Ö1 von den Goldegger Dialogen berichtet
Gestaltung: Elisabeth Nöstlinger

Handlungsanleitungen zu Projekten siehe Ideen

Kontakte zu Kunst und Kulturorg. siehe Aus aller Welt bzw. Kunst und Kultur

Vorschläge: Wohngemeinschaften für Ältere, Foto-Aktion, Vernetzung,

Diskussions- und Gesanggruppe

Wichtige Aussagen zum Älter werden( Donnerstag nachmittag)

“Ich darf sein”

“Gegenseitig unterstützen und inspirieren”

“Einzelinitiativen brauchen ein soziales Netz”

“Die Leidenschaft erhalten”

“Die Lebenslust von Älteren soll gesellschaftlich präsent sein”

“Der Geist ist die Jugend des Alters”

“Die Begeisterungsfähigkeit am kochen halten”

Sprache und Alter( Donnerstag nachmittag ):

positive Wörter: reif,zeitlos, weise, Klarheit, gewachsen, Erfahrung, Gelassenheit, freie Zeit, Beständigkeit, alter Baum.

negative Wörter: verbraucht, Starrsinn, Stillstand, Einsamkeit, Gebrechlichkeit, Angst, abschieben, zahnlos, keinen Biß haben,Antriebslosigkeit,morsch, Schwächen.

neutral: alte Möbel,Abschluß, Grenzen, obsolet,Abschiede, Veränderung

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